Zink

Seine Essentialität für den Körper liegt in seiner spezifischen Bedeutung als
Bestandteil oder auch als Aktivator einer ganzen Reihe von Enzymen des Pro-
tein- und Kohlenhydratstoffwechsels begründet. Zink spielt ferner eine Rolle
als Stabilisator der Zellmembranen und bei der Bildung der Speicherform von
Insulin.
Zink ist weit verteilt in den Nahrungsmitteln. Die Zinkresorption ist begrenzt, je-
doch aus tierischen Lebensmitteln besser als aus pflanzlichen. Sie hängt vom
Versorgungszustand des Körpers ab (bei erhöhtem Bedarf günstiger) und wird
durch die Nahrungszusammensetzung beeinflusst (durch die Aminosäuren Zy-
steein und Histidin günstiger, durch Phytinsäure, Calcium und Kupfer schlechter).
Im Zinkmangel ist der Stoffwechsel von Protein, Fett und Kohlenhydraten gestört.
Zinkmangel führt zu Wachstumsdepressionen (Zwergwuchs), verminderter Wundheilung und rückbildbarem Verlust des Geschmacks- und Geruchsempfindens.
Eine lang anhaltende Zinkunterversorgung wird auch anhand eines verminder-
ten Zinkgehalts in den Haaren festgestellt.
Die wünschenswerte Zinkzufuhr beträgt 15 mg/Tag, eine Menge, deren Aufnahme durch die übliche gemischte Kost problemlos erreicht wird.

Besonders reiche Zinkquellen
Als besonders zinkreich wurden solche Lebensmittel bezeichnet, durch die mit
einer üblichen Portion mindestens 10% der von der DGE empfohlenen Zinkzufuhr erreicht werden.
Die DGE (1985) empfiehlt pro Tag für männliche und weibliche Erwachsene 15 mg Zink.

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